11. April 2020

In den vergangenen Tagen sind immer wieder Bilder von selbstgenähten Gesichtsmasken in den sozialen Medien aufgetaucht. Selber weiss ich nicht recht, was ich davon halten soll. Trotzdem habe ich ein paar Schnittmuster gesammelt. Vor drei Tagen erreichte mich die Frage einer Kundin, ob ich genähte Gesichtsmasken verkaufen würde. Sie hätte gerne 4 Stück. Ich suchte Baumwollstoffe hervor und dasjenige Schnittmuster, welches mir am besten gefällt. So habe ich denn eine erste Gesichtsmaske für mich genäht, um zu sehen, ob das gut herauskommt. Ich kann ja nicht eine Gesichtsmaske für eine Kundin nähen und vorher an mir ausprobieren...





Zwei lagen vorgewaschenen Baumwollstoff, innen weiss, aussen türkis (nicht so blau wie es auf dem Bild erscheint, die Farbe geht etwas ins Grün). Die Maske passt wunderbar, heute habe ich sie in der Waschmaschine bei 60°C mitgewaschen. Perfekt. Bevor ich meiner Kundin ein Angebot machte, rechnete ich den Preis aus (Material, Homepage, Stoff vorwaschen, nähen...), den ich für eine Maske verrechnen müsste, verglich diesen mit ähnlichen Angeboten im Internet und fragte eine Internet-Kollegin nach ihrem Preis. Dann galt es noch zu klären, ob ich für das Schnittmuster Lizenzgebühren bezahlen muss. Denn grundsätzlich darf man fremde Schnittmuster nicht dazu verwenden, um Sachen zu nähen und zu verkaufen. Anschliessend konnte ich der Kundin ein Angebot unterbreiten und die Masken nähen.

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